Wer steckt hinter TheOutbreaker?

Hallo. Wir sind Kerstin & Christoffer, beide 32 Jahre alt, gebürtige Harzer und zur Zeit heimatlos. Vor bereits über 8 Jahren entstand die Idee, Deutschland für eine längere Zeit Richtung Australien zu verlassen. Am 27.12.2013 konnte sie endlich in die Tat umgesetzt werden: eine anderthalb Jahre andauernde Rucksack-Reise durch Südost-Asien und Australien. Projekt TheOutbreaker wurde ins Leben gerufen! Das Reiseziel war eindeutig: Sydney von Peking aus so günstig, unvergesslich, abenteuerlich, neugierig, ausgelassen und frei wie möglich erreichen. Nach harter Einschränkung stand die für uns perfekte Reiseroute fest: China, Vietnam, Kambodscha, Thailand, Malaysia, Indonesien, Australien und Samoa. Mittlerweile sind wir wieder in die alte Heimat zurückgekehrt und denken über eine Fortsetzung unseres Reiseprojekts nach. Denn eines steht fest: wir haben vom Reisen noch nicht genug!

Glück ist erst dann real, wenn man es mit jemandem teilen kann. So oder so ähnlich lautet für uns die Botschaft des Films „Into the Wild“ – und dieser Leitspruch ist hier Programm. Wir möchten mit euch nicht nur unsere Reisevorbereitung teilen, sondern auch die Vorfreude auf das Unbekannte und natürlich die gesamten Erfahrungen der Reise. Und vielleicht werdet auch ihr von der Reiselust gepackt!

Songkran Ko Lipe

Thats’s us!

8 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Schmidt

    Hallo, habe Ihren Einspieler bei MDR Sachsen-Anhalt gehört.
    Ausländer sind immer freundlicher als wir Deutsche!? So stimmt es aber nicht, man kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Durchreisende werden in Deutschland mindestens genau so freundlich empfangen, es ist ein Unterschied, ob sie in Scharen dableiben als Konkurrenten auf dem zu knappen Arbeitsmarklt!! Wir würden Reisenden vermutlich noch mehr bieten können, Freundschaft sowieso.
    Ich bin älter, konnte als DDR-ler nicht reisen, habe es manchmal bedauert. Reisen bildet? In gewissen Sinne erweitert man seine Kenntnisse. Heute weiß ich, dass man aber nicht intelligenter wird, man verpasst auch viel in der Abwesenheit im Land in Richtung Bildung und Nachdenken! Schlauer aber wird man offenbar nicht. Tut mir leid. So ist es wiederum ein Trost!! Ich kann nur immer wieder über die Unbekümmertheit staunen. Sprachen lernen ist zweifelsohne ein guter Nebeneffekt. Mich freut es wirklich, dass man frei ist und reisen kann, hatte sogar etwas zur Wendezeit beigetragen, was aber uninteressant ist.
    MfG

    Antworten
    1. theoutbreaker Artikelautor

      Hallo Herr Schmidt.
      Danke erst einmal, dass Sie unser Interview im Radio verfolgt und unsere Seite besucht haben. Wir befürchten jedoch, dass Sie das circa 2 Minuten lange Gespräch, das übrigens vor über einem Monat entstand, falsch verstanden oder viel mehr hinein interpretiert haben, als beabsichtigt.

      Der Redakteur spricht im Beitrag über die unglaubliche Gastfreundschaft, die uns widerfahren ist und betont weiter mit seinen EIGENEN Worten: „diese vermissen sie zuweilen Hierzulande“. Natürlich gibt es sehr gastfreundschaftliche Deutsche. Dennoch haben wir so viel Freundlichkeit von armen Familien in den ungünstigsten Situationen erlebt (z.B. bei einer Totenfeier) und ich bin sicher, dass wir Deutsche da eher misstrauisch reagieren würden. Oder würden Sie zu Weihnachten oder zu einer intimen Familienfeier wildfremde Menschen, die zufällig an Ihrem Haus vorbei kommen, in Ihr Haus bitten und zum Essen einladen? Wir sind nun mal ein misstrauisches Völkchen, das erst eine kleine Eingewöhnungszeit braucht, um Fremden gegenüber aufzutauen. Und diese kleine „Angst“ dem Fremden gegenüber gilt es zu überdenken. Um mehr ging es uns gar nicht. Dass sich unsere Rückkehr mit der momentanen Flüchtlings-Situation überschneiden würde, konnte keiner ahnen. Umso mehr müssen wir über den Tellerrand schauen, zusammenhalten und gemeinsam zukünftige Schwierigkeiten lösen. (Ps. Zum Thema knapper Arbeitsmarkt: Besonders in Sachsen-Anhalt sind gut ausgebildete Fachkräfte leider Mangelware. Was das für die zukünftigen Rentner (also uns) bedeuten wird, können Sie sich vielleicht ausmalen. Da werden gut ausgebildete junge Menschen aus anderen Ländern wohl nicht schaden, die liebend gern Arbeiten übernehmen, die von unserer Jugend verschmäht werden.)

      Zweiter Punkt: Haben wir behauptet, dass Reisende intelligenter wären? Wohl kaum. Bildet man sich auf Reisen weiter, erweitert seinen persönlichen Horizont? Schon eher. Dadurch, dass man sein bisheriges Leben aus einen anderen Blickwinkel sieht, lernt man doch viel über sich selbst kennen. Und wir können Sie beruhigen: wir standen immer in Kontakt zu unserer Familie und den Freunden, haben Nachrichten verfolgt. Wir haben also nicht allzu viel verpasst, was in der Heimat vor sich ging.
      Man kann also getrost festhalten: Wir sind froh, dass das Reisen heutzutage so einfach ist und es nicht viel braucht, um seinen Traum auch zu verwirklichen. Es ist so wertvoll für die persönliche Entfaltung und lässt die ursprünglichen Probleme so klein und unwichtig erscheinen.

      Viele Grüße von den „Unbekümmerten“!
      Chris&Kerstin

      Antworten
    1. theoutbreaker Artikelautor

      Danke Michael! Wir sind jetzt nicht mehr in Australien, wir sind jetzt auf Samoa. Liebe Grüße an alle.

      Antworten
  2. Josef Wenzel

    Hey Leidls!
    Klingt echt super was ihr da machts. Super Idee mit der Internetseite und das Teilen der Fotos. Fuer jeden Traveller die richtige Motivation und Information. Schnene Zeit no!!!

    Cheers Josef!!

    Antworten
    1. theoutbreaker Artikelautor

      Danke Josef!
      Zu motivieren und zeigen, wie schön andere Ecken der Welt sind, ist auch genau unser Ziel. Immer wieder schön zu wissen, dass sich jemand für unsere Reise interessiert (die noch ein Weilchen andauern wird).
      liebe Grüße aus Melbourne

      Antworten

Schreibe einen Kommentar / Leave a comment